Zettl vergleicht Bankbewegungen mit dem Belegjournal, findet die Lücken und macht daraus ein Schreiben, das Sie an den Mandanten senden können. Ohne dass jemand eine Liste aufbereiten muss.
| Datum | Betrag | Beleg | |
|---|---|---|---|
| ✓ | 03.06. | 1.240,00 | ER 2291 |
| ✓ | 05.06. | 318,50 | ER 2294 |
| ✗ | 07.06. | 890,00 | kein Beleg |
| ✓ | 11.06. | 412,00 | ER 2301 |
| ✗ | 18.06. | 2.150,00 | kein Beleg |
| ✓ | 24.06. | 96,80 | ER 2308 |
Sehr geehrte Frau Berger,
für die Buchhaltung Juni fehlen uns noch zwei Belege:
Bitte senden Sie uns diese bis 10.07., damit wir die UVA fristgerecht übermitteln können.
BMD, RZL und die Erkennungswerkzeuge daneben arbeiten mit den Belegen, die im Haus sind. Was der Mandant nie geschickt hat, taucht dort nicht auf — es bleibt als ungeklärte Zeile auf dem Sammelkonto stehen und fällt erst auf, wenn jemand die Liste durchgeht.
Es merkt nicht, wenn etwas fehlt. Es merkt, wenn etwas da ist.
So hat es ein Steuerberater aus dem Burgenland im Gespräch formuliert.
Der Aufwand steckt danach: die offenen Punkte zu einer Liste machen, die der Mandant versteht, sie freundlich formulieren, und einen Monat später wissen, was davon schon einmal angefordert wurde. Genau diese vier Schritte nimmt Zettl ab.
Zettl liest den Export aus BMD oder RZL und gleicht Bankbewegungen gegen das Belegjournal ab: Referenz, Betrag, Zeitfenster, Partnername. Was eindeutig fehlt, wird als Lücke geführt. Was unklar ist, bleibt intern und erreicht den Mandanten nie.
Aus den Lücken entsteht ein Schreiben in Ihrer Sprache — nach Belegart geordnet, ohne Kontonummern und Buchungslogik, die den Mandanten nur verwirren.
Sie prüfen den Entwurf, ergänzen Ihre Anmerkung und senden. Die Antwort geht direkt an Ihre Kanzlei zurück, nicht an ein fremdes System.
Im nächsten Monat weiß Zettl, was bereits angefordert wurde. Die zweite Erinnerung wiederholt nicht die erste, und nichts fällt zwischen zwei Zyklen hinunter.
Zettl erstellt Entwürfe. Ob und wann etwas hinausgeht, entscheiden Sie — die Mandantenbeziehung bleibt Ihre.
Der Abgleich läuft über feste Regeln, nicht über ein Sprachmodell. Jede Lücke ist auf die Buchungszeile rückführbar, aus der sie stammt.
Belegt, fehlt, unklar. Unklare Fälle bleiben in der Kanzlei. Ein falscher Vorwurf kostet mehr als ein übersehener Beleg.
Zettl arbeitet mit dem Export, den Ihre Software ohnehin erzeugt. Kein Zugriff auf Ihr BMD, keine Installation im Netzwerk.
Verarbeitung in Frankfurt, DSGVO-konform. Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung wird vor der ersten echten Datei schriftlich geschlossen.
Die Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG ist die Grundlage, auf der das Werkzeug gebaut ist — nicht eine Frage, die später geklärt wird.
Zettl entsteht aus Gesprächen mit österreichischen Kanzleien — geführt seit Juli 2026, quer über Größen von der Einzelkanzlei bis zur Großkanzlei. Der Abgleich läuft, die Schreiben werden erzeugt. Was jetzt fehlt, sind Kanzleien, die einen Monatszyklus mit uns durchgehen.
Im Pilot übernehmen wir die Einrichtung und den Abgleich für Sie. Sie schicken den Export, Sie bekommen die fertigen Entwürfe zurück, Sie senden. Kein Softwareprojekt, keine Umstellung im Haus.
Wenn Sie das Thema kennen, würde ich gerne hören, wie es bei Ihnen abläuft — und Ihnen zeigen, was der Prototyp heute kann. Auch ein „bei uns ist das kein Thema" ist eine brauchbare Antwort.
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